Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der MGV „Sängerkreis Kornburg“ unterwegs

Gruppenfoto im Schloß Sans SouciGruppenfoto im Schloß Sans Souci

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(HGM) Der Vergnügungsausschusspräsident und Reiseorganisator Rolf Scherle hat sich für seinen Männergesangsverein „Sängerkreis Kornburg“ wieder eine tolle Reise einfallen lassen. Es ging nach Potsdam, Berlin und in den Spreewald.

Pünktlich um 6:30 Uhr -mitten in der Nacht- trafen sich Sänger und Gäste zur Abfahrt am Startpunkt an der Sparkasse in Kornburg. Es regnete in Strömen, was der guten Laune der Fahrgäste keinen Abbruch tat. Ganz pragmatisch wurde der Bierschinken, die Stadtwurst, die süßsauren Gurken und natürlich die frischen Brötchen im Bus verzehrt. Auch die Kaffeetrinker kamen nicht zu kurz, viele nette weibliche Feen hatten etliche Kannen mit duftenden Kaffee vorbereitet. Kurz hinter Leipzig hatte Petrus ein Einsehen und stellte den Regen ab.

In Potsdam angekommen, wurden die Guppe von einer netten Fremdenführerin empfangen, welche das Schloss Sanssouci mit den herrlichen Außenanlagen zeigte und die Geschichte des Schlosses erläuterte. Auch konnten die Grabstätte des „Alten Fritz“ besichtigen, welche immer mit frischen Kartoffeln, als Erinnerung an Einführung durch Friedrich II, belegt ist. Bei der anschließenden Stadtrundfahrt konnten die Teilnehmer einen Eindruck der Landeshauptstadt gewinnen. Unter anderem führte die Tour am Landesparlament vorbei, durch die barocke Altstadt, das holländische Viertel, die russische Kolonie und den Stadtteil Babelsberg. Von Potsdam aus ging die Fahrt dann nach Berlin zum imposanten Hotel Park Inn by Radison, in welchen die Zimmer bezogen wurden. Das Hotel ist rd. 150 Meter hoch. In den 37 Etagen befinden sich 1.012 Zimmer. Von der Aussichtplattform im obersten Stockwerk hat man einen wunderschönen Ausblick zum Alexanderplatz mit Fernsehturm. Nach dem Abendessen bestand die Möglichkeit die nähere Umgebung zu erkunden. Besonders zu erwähnen ist hierbei das Nikolaiviertel.  Im Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm gelegen, wurden 1981 bis 1987 etliche historische Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die ursprünglich woanders standen, rekonstruiert.

Der folgende Tag stand zur freien Verfügung. Die Sänger und ihre Gäste nutzen die Zeit zu einer ausgiebigen Stadtrundfahrt mit den typischen Doppeldeckerbussen. Die Besonderheit dieser Rundfahrt besteht darin, dass man an jedem der 14 Haltestellen den Bus zur eigenen Erkundigung verlassen und bei einem der nächsten Busse wieder einsteigen kann, wovon die Gruppe auch ausgiebig Gebrauch machte. Mit einer abendlichen, romantischen Schifffahrt auf der Spree, vorbei an der Museumsinsel, dem Reichstag, dem Regierungsviertel, dem Nikolaiviertel und vielen anderen Sehenswürdigkeiten Berlins, endete der zweite Tag dieser wunderschönen Reise, zumal das Wetter auch an diesem Tag mitspielte.

Der folgende Tag begann mit zwei Schrecken, zum einen regnete es in Strömen, zum anderen war der Bus von zwei anderen Bussen eingeparkt. Hier war fahrerischen Können und Erfahrung gefragt. Der Busfahrer Hans Schlegl schaffte das nahezu Unmögliche und rangierte den Bus aus der Umklammerung,  so dass die Gruppe pünktlich zum nächsten Ziel, den Spreewald, aufbrechen konnte. An für sich sind die Sänger und ihre Gäste Optimisten, aber es glaubte keiner so richtig daran, dass der Regen irgendwann aufhört und die geplante Kahnfahrt stattfinden kann. Doch nach einer fast zweistündigen Anreise, war die Autobahn plötzlich trocken, keine Regennässe. Alle freuten sich auf den Ort Lehde und den dortigen Hafen, von welchen die Kahnfahrt auf traditionellen Holzkähnen  beginnen sollte. Nächste Problem, es gibt natürlich in jedem Verein schlanke und auch vollschlanke Mitglieder und es sollte auch wegen einer eventuellen Schlagseite des Kahns darauf geachtet werden, dass nicht zwei Vollschlanke hintereinander sitzen. Natürlich wurde dieses Problem fachmännisch gelöst. In der Mitte des 24 Personen fassenden Kahnes, wurde ein Dreierplatz ausfindige gemacht. Rechts ein Vollschlanker, links ein Vollschlanker, in der Mitte ein Schlanker. Nun ging es los. Zu erwähnen ist, dass die Kähne ausschließlich mit Muskelkraft, durch die idyllischen Kanäle bewegt werden. Vorbei an alten Bauernhäusern, mit Reed gedeckten Blockhäusern, kleinen  Ferienhäusern und Verkaufsständen erreichte man das Freilandmuseum. In dem naheliegenden Gasthaus konnte man sich erholen und die verschiedenen Sorten der Spreewaldgurke verkosten. Nachdem man sich am Markt von Lehde mit ausreichend Mitbringsel eingedeckt hatte, wurde die Heimreise angetreten. Das Abendessen wurde im Fichtelgebirgshof in Himmelkron eingenommen. Auf der letzten Etappe bedankte ich der 1. Vorsitzende  Ernst Markert bei Hans Schlegl für die sichere und routinierte Fahrweise. Nicht zu Letzt natürlich auch beim Reiseorganisator Rolf Scherle für die wunderschöne Reise und die gelungene Organisation.