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Schloss-Serenade 2011

Pünktlich um 18:50 Uhr standen die Sänger des Männergesangvereins Kornburg bereit, um wie jedes Jahr feierlich in unser schönes Kornburger Rieter Schloss zur traditionellen Schloss-Serenade einzuziehen. Es war alles fertig, das Podium für die Sänger, die Musikinstrumente der Brüder Federlein, das Klavier für die Chorleitung, unser Moderator Sven Bach mit seiner fränkischen Quetschen und natürlich bis auf den letzten Platz besetzt, unsere Besucher, Zuhörer und Fans. Es hat nicht sollen sein, plötzlich -eigentlich nicht unerwartet-  öffnet Petrus seine Schleusen und zeigte uns seine volle Macht. Musiker, Sänger und Zuhörer hatten plötzlich große Eile, nachdem bekannt wurde, dass als Ausweichort der Saal der Gaststätte Grüner Baum zur Verfügung steht. Alles strömte zum „Grünen Baum“ besser bekannt als Gaststätte Blödel, jeder versuchte so trocken wie nur möglich dort anzukommen.

Das größte Problem war natürlich das Klavier, aber der MGV hat erfreulicher Weise junge Sänger, welche sich dem mit Planen abgedeckten Klavier annahmen. In Laufschritt wurde das Klavier vom Schloss zum Saalbau transportiert. Hier sei den vielen Fans Dank gesagt, welche unsere Träger im wahrsten Sinn des Wortes beschirmt hatten. An dieser Stelle seien unsere jungen Sänger auch namentlich erwähnt: Marc Böhmerle, Christian Kraft, Martin Müller, Marcel Müller und nicht zuletzt Max Melber. Die Klavieraktion leitete unser Sänger Heinrich Florian, welcher die jungen Träger spontan zu einem Umtrunk eingeladen hat. Sollte sich kein Sponsor finden, wird natürlich die Vereinskasse den Umtrunk für unsere „Jungen“ übernehmen. Es sei erwähnt, dass beim Einmarsch der Klavierträger in den voll besetzten Saal, ein tosender Applaus aufbrandete, was unseren jungen Sängern die Wertschätzung bewies, welche sie verdienen.

Herzlichen Dank sei hier an dieser Stelle der Familie Blödel gesagt, welche nun seit mehr als 20 Jahren den Saal als Ausweichort für unsere Schloss-Serenade offen hält. Pikant ist hierzu die Aussage von Werner Blödel an unseren Vorstand Ernst Markert: „Na ja, ihr habt doch immer bestes Wetter ihr braucht den Saal doch gar nicht“. Lieber Werner, dem war diesmal nicht so, noch mal herzlichen Dank für Deine Hilfestellung.

Als dann alle Akteure ihr Equipment  geordnet hatten, ging es  los, mit einem wahren Feuerwerk an tollen klugen und launischen Sprüchen erfreute unser fränkischer Mundartdichter und Liedla- schreiber Sven Bach das Publikum und führte in bewährter Art und Weise durch das Programm.

Nach dem die Sänger bereits mehr oder weniger nass, mehr oder weniger verschwitzt auf der Bühne standen, organsierte Sven Bach einen „virtuellen Einmarsch“ des Chores, welcher vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

Auf der Bühne angekommen, leitete der Chor mit seiner Erkennungsmelodie „Fahrende Musikanten“ die Serenade ein.  Nach der Begrüßung durch unseren Vorstand Ernst Markert, trug der Chor das einfühlsame Lied „Fein sein, beinander bleib’n“ vor. Mit einem „Abend vor der Hütt’n“ erfreuten die Brüder Federlein mit einer eigenen Komposition für Zither und Gitarre. Mit dem Liedern „Alpengruss“ und „In der Mölltalleiten“ unternahm der Chor einen kleinen Abstecher in das Alpenland gefolgt von den „Wiener Klängen“ der Brüder Federlein. Mit dem Bergsteigerlied nach einem Originalsatz des Montanara-Chors „Wohl ist die Welt so groß und weit“ konnten die Sänger zeigen, welche Stimmgewalt in ihren Kehlen schlummert. Überraschend für alle und nicht im Programm verzeichnet, verzauberte nun die Chorleiterin Petra Piccu mit ihre wunderschönen Sopranstimme mit dem Lied „In mir klingt ein Lied“ alle Anwesenden. Hierauf folgte der Landler  „Unter unserem Himmel“ von den Brüder Federlein. Ein eher trauriges Lied, welche die ganze Tragik einer Liebe „Am Holderstrauch“ beschreibt, brachte der Chor eindrucksvoll zum Vortrag. Es folgte „Der Tubakl“ ein Zungenbrecher, Gebissbeschleuniger und Herausforderung für jeden Sänger. Das folgende Menuett „Im Schlossgarten“ von Erhard Federlein versetze die Anwesenden zumindest gedanklich wieder in den Schlosshof. Mit „Ein Sonntag in Franken“  und „Frankenmädchen, Frankenwein“ des Chores sollte die Serenade eigentlich ausklingen.

Aber, wie Sven Bach bereits angekündigt hatte, gab es eine Zugabe, nach dem Chorsatz von Rudolf Löw „Bajazzo“. Die Melodie und der Text war auf dem Programm aufgedruckt. Eine wunderbare Stimmung, der Chor und der ganze Saal sangen nun dieses wunderschöne Lied.  Alle Interessierten finden den Text und die Noten auf unser Homepage www.mgv-kornburg.de in der Rubrik „Wir über uns“ / „unsere Lieder“.

Eigentlich war nun die Serenade zu Ende!

Aber Großes kündigte sich an, der langjähriger Kreischorleiter Rudolf Löw wurde vom anwesenden Vorstand der Sängergruppe Schwabach Gerhard Pfann zum Ehrenkreischorleiter ernannt. Durch die symbolische Übergabe des Dirigentenstabes übertrug Rudolf Löw die Leitung des Kreischores auf den neuen Kreischorleiter Timm Wisura und dessen Stellvertreterin Petra Piccu.

Mit dem Ohrwurm „Ein Stern der deinen Namen trägt“ verabschiedet sich der Chor von seinem tollen Publikum.

Rudolf Löw zum Ehrenkreischorleiter ernannt.

Petra Piccu zur stv. Kreischorleiter bestellt.

 

Uwe Brämer, 2. Vorstand des MGV Kornburg, gratuliert Petra Piccu zur neuen Aufgabe

Die nächste Probe findet Donnerstag, 17.1.2019 im Sportheim statt.

 

Das Weihnachtskonzert 2018 war ein voller Erfolg. Hierzu ein Artikel aus dem Schwabacher Tagblatt/NN vom 2.1.2019:

Weihnachtskonzert 2018Weihnachtskonzert 2018